Braindump-Braindump
ich mache das ja schon länger so braindumps aber die idee das man das andere lesen lassen könnte hatte ich noch nicht obwohl das ist eine lüge einmal dachte ich es wäre lustig einen braindump zu machen darüber wie man einen braindump schreibt also in dem ich das sozusagen erkläre aber das lohnt sich eigentlich gar nicht weil es so einfach ist man öffnet ein dokument am besten einfach ein txt oder md dokument weil das die besten sind und sehr klein und man sie überall lesen kann auch ohne word oder google docs usw und es gibt keine formatierung die ablenkt es regt mich extrem auf das dieses dumme programm hier ungefragt meine sachen korrigiert also die korrektur an sich ist gar nicht so sehr das problem eher das es sachen groß schreibt obwohl ich will dass sie klein sind alles schön klein es gibt keinen grund die substantive groß zu schreiben als wären sie wichtiger als die anderen wörter das ist auch so eine in die sprache eingebaute ontologisierung eine metaphysik die so tut als wären die dinge besser als das was sie tun oder wie sie sind eine frechheit ist das jedenfalls öffnet man das dokument und schreibt einfach los und die regel ist eigentlich man darf nichts löschen und man darf nicht nachdenken zu lang sondern das denken muss im dokument stattfinden es ist sozusagen denken dass sich selbst dokumentiert das ist witzig weil dann hat man schonmal was aber es zwingt einen auch zum denken also zum schreiben was ja dasselbe ist und in obsidian was ja auch auf md dateien beruht gibt es plugins mit timer funktion die alles löschen wenn man zu langsam war das benutze ich manchmal aber es gibt auch apps und internetseiten die sowas ermöglichen naja im besten fall kommt man in so eine art flow zustand in der man gar nicht mehr aufhören will zu schreiben einfach weil es so leicht geworden ist aufeinmal manchmal hat man das ja dass es sich unmöglich anfühlt zu schreiben dass es richtig schwer ist dass es sich anfühlt wie eine geburt nicht dass ich etwas davon wüsste aber manchmal ist es eben sehr anstrengend auch nur einen satz aufzuschreiben weil man über jedes einzelne wort nachdenkt aber das hier hat natürlich gar nichts mit über das wort nachdenken zu tun es ist eher so dass die wörter für einen denken man lässt sich ja nur von der struktur des satzes leiten ich stelle gerade fest das ich einfach auf esc drücken kann dann werden die substantive nicht groß da war ich zu schnell und es ist trotzdem passiert die arschlöcher lassen sich nicht abhalten was mir noch eingefallen ist nomen klingt so ähnlich wie namen aber das wussten wir alle schon da hab ich geschummelt und einfach was gelöscht was da schon war aber verratet es niemandem warum fange ich an zu einem publikum zu sprechen irgendwie ist das auch wie träumen also man reflektiert ja gar nicht darüber was man gerade macht schlafwandeln nennt tarde das und weber traditionales handeln oder so und reckwitz sagt das ist die praxis der praxis theorie aber eigentlich geht es ja darum das man gegenwärtig ist das man nur schreibt und reflektion ist dann möglich aber eben nicht simultan das macht ja auch sinn ich meine etwas machen und dabei darüber nachdenken funktioniert aber habt ihr schonmal darüber nachgedacht wie ihr nachdenkt während ihr nachdenkt da funktioniert irgendwas nicht das ist aber ja bekanntlich die unterscheidung von erleben und handeln da sieht man dass das gar nicht so weit her geholt ist obwohl das eigene erleben ja auch ein handeln sein dürfte es wird ja gehandelt aber es wird eben auch erlebt und daran dass man gleichzeitig etwas machen kann und darüber nachdenken was man macht sieht man vielleicht das sachen manchmal geschlafwandelt werden vielleicht lassen sich hier hinsichten unterscheiden ich habe keine lust mehr darüber nachzudenken hier jedenfalls ist handeln und erleben das gleiche oder es wird nur gehandelt also ich schreibe so schnell das ich gar nicht nochmal darüber nachdenken kann das passiert ja auch so manchmal aber hier wird es absichtlich herbei geführt ich habe gerade darüber nachgedacht ob sich das nicht unfassbar performativ anfühlt also nicht wie ich mache was sondern wie ich tue nur so als ob das wäre mir nämlich unfassbar peinlich aber da waren wir ja gerade eben so ich habe noch an diese eine seite von mike grindle wo er writing advice von ray bradbury gesammelt hat da war auch irgendwas mit freewriting aber ich weiß nicht ob das was anderes ist naja noch ein letzter gedanke für heute ich glaube ich habe sehr oft ja geschrieben und nicht oft nein das ist natürlich um papa deleuze das klingt wie ein freund vom weihnachtsman um ihn jedenfalls stolz zu machen was auch schön ist an sowas ist das jeder es machen kann vielleicht machen das auch viele leute es hat ja schon auch etwas rauschhaftes ich kann ja gar nicht richtig aufhören gerade achja was ich sagen wollte zum ja sagen ich hoffe das ich nicht bejahe wie ein esel